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Nix mit Abhängen!

Wellness & Fitness im Winter

Gezielte Aktivität ist im Winterhalbjahr besonders wichtig

Im Herbst und Winter sind die gesundheitlichen Risiken im Vergleich zum Sommerhalbjahr deutlich erhöht. Aus diesem Grund sollten Sie aktiv werden, wenn Sie auf Ihr hohes Level bei Wellness & Fitness nicht verzichten wollen.

Sehr große Bedeutung hat in den nächsten Monaten die Stärkung des Immunsystems. Ein wichtiger Beitrag hierzu leistet gesunde Ernährung. Vor allem Lebensmittel mit viel Vitamin C sind wichtig. Wer nähere Kenntnisse erwerben möchte, sollte sich eine individuelle Ernährungsberatung gönnen. Diese hilft außerdem dabei, den Wunsch nach einem optimalen Köpergewicht zu realisieren. Die Vermeidung einer Gewichtszunahme ist üblicherweise in der Weihnachtszeit besonders schwierig. Mit einer fachkundigen Ernährungsberatung können Sie die wichtigsten Risiken für das Köpergewicht vermeiden, ohne auf jeglichen lukullischen Genuss verzichten zu müssen.

Was stärkt Ihr Immunsystem im Winterhalbjahr noch?

Der regelmäßige Gang in die Sauna ist ebenfalls ein gutes Mittel, um das Immunsystem auf Trab zu bringen. Das Immunsystem wird genau wie das Kreislaufsystem durch den steten Temperaturwechsel zwischen der Schwitzkabine und dem kalten Tauchbecken trainiert. Dabei ist die Temperaturdifferenz deutlich größer als beim Gang von einem beheizten Innenraum ins Freie und umgekehrt. Zusätzlich werden potentielle Erreger durch das Schwitzen aus den Hautporen ausgespült. Das hat den angenehmen Nebeneffekt der Verbesserung des Hautbilds. Wer diese Pluspunkte für die Gesundheit nutzen möchte, profitiert davon, dass mittlerweile auch viele Erlebnisbäder und Fitnessclubs über eine Sauna verfügen.

Doch das sind nicht alle Vorteile, die das Saunieren zu bieten hat. Der Gang in die Sauna kann zusätzlich die Symptome einiger Erkrankungen lindern und das Risiko für andere Erkrankungen senken. So ist beispielsweise eine Prävention gegen Schweißdrüsenabszesse möglich, da die Poren beim Schwitzen geöffnet und gereinigt werden. Der abwechselnde Kontakt mit Wärme und Kälte fördert die Durchblutung der Haut und des Bindegewebes, was die Hautalterung verlangsamt. Menschen, die unter Arthrose oder Arthritis leiden, berichten von einer Schmerzlinderung nach einem Saunabesuch. Inzwischen gibt es auch erste Hinweise darauf, dass Fibromyalgie-Patienten von einem Saunagang ebenfalls profitieren.

Haut und Haare brauchen im Winterhalbjahr besondere Pflege

Der Kontakt mit Nässe, Wind und Kälte birgt für die Gesichtshaut und die Hände sowie für die Haare einige Risiken. Hautkribbeln, Jucken und Spannungsgefühle sind die harmlosen Folgen. Im schlimmsten Fall wird die Haut spröde und reißt, was sehr lasting ist und sogar mitunter unschöne Narben hinterlassen kann. Allerdings gibt es keinen allgemeingültigen Rat zur winterlichen Hautpflege, da hierbei die unterschiedlichen Hauttypen berücksichtigt werden müssen. Jedoch ist fliessiges Eincremen nie verkehrt. Allein schon deshalb ist ein Besuch in einem Kosmetikstudio lohnenswert. Die dort tätigen Fachkräfte können den Hauttyp genau bestimmen und individuelle Tipps zur Hautpflege geben. Außerdem gibt es dort unzählige Angebote, die professionelle Hautpflege mit intensiver Entspannung verbinden. Ähnliche Offerten halten auch die Friseursalons in Bezug auf die Haare bereit.

Bei vielen Menschen leiden auch die Hände unter den winterlichen Bedingungen. Vor allem die Haut rund um die Fingernägel wird schnell trocken und spröde. Dann droht im Ernstfall eine Nagelbettentzündung. Kosmetikstudios können auch zur Vermeidung dieser Erkrankung mit professionellen Tipps und Leistungen helfen. Praktischerweise haben sich viele Kosmetiker mit Nageldesignern zusammengetan. So können Sie die Hautpflege für die Hände und die Verschönerung der Fingernägel häufig in einem Studio in Anspruch nehmen. Besonders wichtig ist die Pflege der Hände bei Menschen, die im Winter regelmäßig mit Waschlaugen oder mit Säuren von Zitrusfrüchten in Kontakt kommen. Diese reizen und schädigen vor allem die Fingerkuppen und schaffen dort Eintrittspforten für Pilze und Staphylokokken. Dann kommt es zu einer Erkrankung, die im Volksmund „Barfäule“ genannt wird. Auch diese lässt sich mit einer fachkundigen Hand- und Nagelbettpflege vom Profi in den meisten Fällen vermeiden.

Bewegung ist auch in der kalten Jahreszeit fürs Wohlbefinden sehr wichtig

In den Sommermonaten haben die meisten Menschen ausreichend Bewegung, da sie sich beispielsweise der Gartenarbeit widmen oder regelmäßig zum Schwimmen an den Strand oder ins Freibad gehen. Im Winter sieht es anders aus, denn dann werden leider viele Menschen durch die Wetterbedingungen zum „Couch-Potato“. Für die Gesundheit und das Wohlbefinden ist das gar nicht gut, denn die Trägheit schwächt sowohl den Kreislauf als auch das Immunsystem. Außerdem gehört Bewegungsmangel zu den Risikofaktoren bei Übergewicht und den Winterdepressionen. Es ist also wichtig, dass Sie sich auch einen sportlichen Ausgleich für die kalte Jahreszeit suchen.

Bei der Anmeldung in einem Fitnessstudio oder Sportclub haben Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von Geräten und Trainingsangeboten zu nutzen. Sollten Ihnen die Beiträge dort zu teuer sein, bietet sich eine heimische Grundausstattung mit einigen Sportgeräten an. Im einfachsten Fall könnten Sie sich einen guten Heimtrainer vom Typ Ergometer kaufen. Er nimmt nicht viel Platz weg und lässt Ihnen (abhängig von der Ausstattung) die Wahl, ob Sie Ihren Kreislauf trainieren oder die Fettverbrennung anheizen wollen. Selbstverständlich können Sie mit einem Intervalltraining auch beide Elemente miteinander kombinieren.

Sportliche Aktivitäten können auch viel Spaß machen und für Entspannung sorgen

Das beste Beispiel hierfür wäre ein Yoga-Kurs. Beim Yoga gibt es mittlerweile so viele verschiedene Subtypen, dass sich diese Art der Kombination von Meditation und Sport für die Vertreter aller Fitness-Levels eignet. Möchten Sie Ihre Fitness steigern und dabei richtig Spaß haben, dann nehmen Sie sich die Zeit für eine testweise Teilnahme an einer Zumba-Trainingseinheit. Den gleichen Effekt hat übrigens auch die Anmeldung in einer Tanzgruppe.

Auf sportliche Aktivitäten müssen auch körperbehinderte Menschen nicht verzichten. Viele Sportclubs und Pflegedienste haben eigens dafür spezielle Sport- und Tanzgruppen etabliert, bei denen Sie sich sogar als Rollstuhlfahrer einschreiben können. Für Menschen, die unter einem erheblichen Übergewicht oder Arthrose leiden, bieten sich Aquasportgruppen förmlich an. Bei der Aquagymnastik trägt das Wasser das Körpergewicht. Dadurch werden die Gelenke besser durchblutet, ohne durch die sportlichen Aktivitäten weiter geschädigt zu werden.

So können Sie das „Volksleiden“ Rückenschmerzen bekämpfen

Die krankheitsbedingten Ausfälle durch chronische Rückenschmerzen sind immens. Ein Großteil dieser Erkrankungen ist einseitigen Belastungen und Überlastungen durch die Arbeit geschuldet. Hier kommt es also darauf an, in der Freizeit einen optimalen Ausgleich zu schaffen. Verspannungen, die zu chronischen Rückenschmerzen führen, können sehr gut durch Massagen gelöst werden. Deshalb sind in puncto Wellness & Fitness auch die Physiotherapien ein empfehlenswerter Anlaufpunkt. Sie bieten medizinische Massagen nicht nur auf Rezept an, sondern lindern auch die Beschwerden von Selbstzahlern. Sie sind außerdem gute Ansprechpartner, wenn Sie Rückenproblemen durch die Teilnahme an einer speziellen Rückenschule vorbeugen wollen. Bei den Rückenschulen lernen Sie das rückenschonende Heben und Aufstehen und bekommen zusätzlich eine praktische Anleitung zur Stärkung der Muskelgruppen, die die Wirbelsäule samt der Bandscheiben entlasten.

Viele Ergotherapeuten und Physiotherapeuten halten inzwischen ein weiteres Angebot bereit. Dort können Sie beispielsweise Beratungen zur optimalen Gestaltung des Arbeitsplatzes in Anspruch nehmen. Die Optimierung beugt nicht nur Rückenleiden vor, sondern hilft Ihnen auch dabei, Prävention gegen ein Repetitive Strain Injury Syndrom (kurz RSI-Syndrom) zu betreiben. Dabei handelt es sich um einen ganzen Komplex von Symptomen, der durch die stetige Wiederholung bestimmter Bewegungen mit den Händen und Armen entsteht.

So werden Sie noch vor Weihnachten rauchfrei

Ein sehr gutes Geschenk an die Gesundheit ist es, mit dem Rauchen aufzuhören. Doch leider schaffen das viele Raucher aus eigener Kraft nicht. Die kleinen Helferlein aus der Apotheke bringen ebenfalls meistens nicht den gewünschten Erfolg. Inzwischen haben umfangreiche Studien bewiesen, dass die Hypnosetherapie zur Rauchfreiheit sehr erfolgversprechend ist. Sie ist lohnenswert, obwohl sie ziemlich teuer ist. Bei der Bewertung der Kosten sollten Sie einmal gegenrechnen, wieviel Geld Sie im Laufe eines Jahres für Ihre Tabakwaren ausgeben.

Angst vor einer solchen Hypnosetherapie zur Rauchfreiheit müssen Sie nicht haben. Die Therapeuten reden Ihrem Unterbewusstsein in einem Zustand der Tiefenentspannung lediglich erfolgreich ein, dass die Zigaretten und Zigarillos scheußlich schmecken. Haben Sie Bedenken, dass der Hypnosetherapeut Unfug nach dem Vorbild der Showhypnotiseure treibt, nehmen Sie am besten eine Person Ihres Vertrauens mit. Die meisten Therapeuten erlauben inzwischen, dass Begleiter bei einer Sitzung zur Rauchfreiheit anwesend sein dürfen. Der Nutzen ist nicht nur eine langfristige (und sehr enorme) Ersparnis, sondern Sie reduzieren auch das Risiko für unzählige schwere Erkrankungen.

Kurz gesagt: Es gibt eine ganze Menge Möglichkeiten, wie Sie Ihrer Fitness und Ihrer Gesundheit auch in den Wintermonaten einen großen Gefallen tun können. Lassen Sie diese Chancen nicht ungenutzt, denn auch Ihre Stimmung und Motivation hängt zu einem erheblichen Teil von Ihrem Gesundheitszustand ab!

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